Aktuelles und Veranstaltungen 2025
 

Herzliche Einladung

zum Weltgebetstag am 6.03.2026 um 19 Uhr in der St. Markus Kirche

Gemeindeversammlung und Neujahrsempfang 1.02.2026


Etwa 60 interessierte Besucherinnen und Besucher hatten sich am vergangenen Sonntag zum Neujahrsempfang der Evangelischen Kirchengemeinde Kelsterbach eingefunden.


Nach einem Gottesdienst in der Christuskirche, der vom Kirchenchor musikalisch gestaltet wurde, wechselten die Gäste in das Gemeindehaus. Dort erwartete sie eine bunt gestaltete Präsentation über das vergangene Jahr. Die Gemeinde konnte auf ein ereignisreiches Jahr mit besonderen Gottesdiensten und vielen Veranstaltungen zurückblicken. Der Weihnachtsmarkt des letzten Jahres wurde zu Gunsten des Vereins Tröstende Pfoten Therapiebegleithunde für Deutschland e.V. aus Flörsheim veranstaltet. Frau Daniela Wiegand war stellvertretend anwesend und nahm einen Scheck in Höhe 3.458 Euro in Empfang. Außerdem erhielt sie eine weitere Spende von 500 Euro, die aus Verkäufen des Handarbeitskreises resultierte. Nicht nur diese Veranstaltung war ein großer Erfolg. Die Martinsschrauber, die sich in ihrem Repaircafé um defekte Haushalts- und Kleinstgeräte kümmern, überraschten mit einer Spende in Höhe von 600 Euro für die Kinder- und Jugendarbeit.


Im Anschluss an die Präsentation wurden die Gäste über das Gemeindeleben in Zahlen und Fakten informiert. Wie in den meisten Kirchengemeinden ist es auch in Kelsterbach so, dass die Gemeinschaft mit schwindenden Mitteln im finanziellen und personellen Bereich zu kämpfen hat. Trotzdem sind die Beteiligten überzeugt, den Menschen vor Ort wieder ein buntes und abwechslungsreiches Gemeindeleben bieten zu können.  

Spendenübergabe des Handarbeitskreises

Große Freude herrschte im Gemeindehaus, als Vertreterinnen und Vertreter der Lebenshilfe in Rüsselsheim und Umgebung e.V. zur Spendenübergabe zu Besuch kamen. Bei Kaffee und Kuchen entstand ein lebendiger Austausch zwischen Bewohnerinnen, Vorstandsmitgliedern und dem Handarbeitskreis unserer Gemeinde.

Der Handarbeitskreis hatte im vergangenen Jahr den Ostermarkt auf dem Inselhof besucht. Die Begegnungen dort haben Eindruck hinterlassen. „Uns war schnell klar, dass wir die Lebenshilfe unterstützen möchten", berichtet Inge Rappel.

Es konnten nun 300 Euro aus dem Verkauf ihrer Handarbeiten überreicht werden. Die Vorsitzende der Lebenshilfe, Sabine Bächle-Scholz, nahm die Spende dankbar entgegen. Sie betonte, wie sehr die Arbeit der Ehrenamtlichen geschätzt werde: „Wir brauchen Menschen, die sich für andere einsetzen und Gemeinschaft möglich machen.“

Die Lebenshilfe wurde vor über 50 Jahren von Ehrenamtlichen gegründet - viele von ihnen hatten selbst Kinder mit Beeinträchtigungen. Ihr Ziel war es damals, eine Lobby aufzubauen und sich gegenseitig zu unterstützen, in einer Zeit, in der es noch kaum öffentliche Förderung gab. Heute setzt sich der Verein weiterhin für Menschen mit Beeinträchtigung ein und schafft Räume der Begegnung.

Einmal im Monat, meist am zweiten Samstag, finden im Haus der Senioren gemeinsame Aktivitäten statt, etwa Spielenachmittage oder gesellige Feste zu verschiedenen Anlässen. Zudem werden zwei Ausflüge im Jahr organisiert, zum Beispiel auf den Neroberg. In der Vergangenheit gab es sogar Mehrtagesfahrten. Bei Bedarf begleiten Betreuerinnen und Betreuer die Hausbewohnerinnen und -bewohner, um Unterstützung zu gewährleisten.

Die Lebenshilfe pflegt eine enge Zusammenarbeit mit den Werkstätten für behinderte Menschen sowie mit Einrichtungen wie dem Inselhof. Der Förderverein Inselhof ist ebenfalls im Vorstand vertreten. Der Verein zählt aktuell sechs Mitglieder, darunter auch zwei ehemalige Mitarbeiterinnen des Inselhofs - und ist auf der Suche nach weiteren engagierten Mitstreiterinnen und Mitstreitern, sowohl Menschen mit Beeinträchtigung als auch Unterstützende!

Der Samstag vor dem dritten Advent steht bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Adventskonzertes schon fest im Kalender. Findet das beliebte Konzert jetzt schon seit mehr als 20 Jahren statt. Wie in den vergangenen Jahren war der Chor der Kirchengemeinde, der Schulchor der Bürgermeister-Hardt-Schule, die Streicher- und Bläserklasse der Integrierten Gesamtschule und der Handharmonika Spielring Kelsterbach (HSK) mit dabei. Relativ neu mit von der Partie war die Big Band der Musikschule. Alle Gruppen hatten eine bunte Mischung aus traditionellen und internationalen Weihnachtsliedern ausgewählt und begeisterten das Publikum. Sabine Hörauf führte charmant durch das Programm und informierte die Gäste über spannende Hintergründe zu den Musikstücken und Komponisten. Zum Schluss des Konzertes konnten alle Anwesenden wieder beim Weihnachtslieder-Potpourri begeistert und beschwingt mit einstimmen. 

Ein Funke Mut für den Frieden - Ökumenische Andacht auf dem Rathausplatz



Am 3. Advent versammelten sich über 80 Besucherinnen und Besucher auf dem Rathausplatz in Kelsterbach zur ökumenischen Andacht anlässlich des Friedenslichts aus Bethlehem. Unter dem Motto „Mut zum Frieden" wurde gemeinsam gebetet, gesungen und das Licht weitergegeben.

In diesem Jahr wurde die Andacht zum ersten Mal von einer gemeinsamen Arbeitsgruppe der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde vorbereitet. Das Friedenslicht selbst war zuvor im Dom in Mainz von Pfadfinderinnen und Pfadfindern des VCP sowie von Kommunionskindern und Messdienerinnen und Messdienern in Empfang genommen worden.

Im Mittelpunkt der Andacht stand die Botschaft, dass Frieden oft im Kleinen beginnt. In kurzen Impulsen wurde deutlich: Mut zum Frieden zeigt sich im Alltag, wenn wir ein klärendes Gespräch suchen, Versöhnung wagen, im Netz Hass widersprechen oder eigene Fehler eingestehen. Das Licht ist dabei kein magisches Zeichen, aber ein starkes Symbol: Es erinnert daran, dass jeder Mensch Frieden stiften kann - dort, wo er oder sie lebt.

Besonders bewegend war die Weitergabe des Lichts. Kerzen wurden entzündet, von Hand zu Hand weitergereicht und als Zeichen der Hoffnung mit nach Hause genommen. In den Fürbitten wurde für Menschen in Krisen- und Kriegsgebieten gebetet, für Geflüchtete, Trauernde und alle, die sich nach Frieden sehnen.

Überraschend groß war der Andrang: Mehr als 80 Menschen kamen zusammen, um das Friedenslicht zu empfangen und weiterzutragen. So wurde auf dem Rathausplatz spürbar, was das Motto der Andacht ausdrückt: Ein kleiner Funke kann Großes bewirken - wenn wir den Mut haben, ihn weiterzugeben.


Sommerfest der evangelischen Kirchengemeinde Kelsterbach

Am vergangenen Sonntag (24.08.2025) veranstaltete die evangelische Kirchengemeinde ihr Sommerfest rund um die Christuskirche. Das Fest begann mit einem Familiengottesdienst zum Thema „Alle unter einem Himmel“, der von Pfarrerin Lee, Pfarrer Kopf, Kindern des Kindergottesdienstes und Konfirmandinnen der Gemeinde gestaltet wurde. Die Kinder legten während der Predigt gemeinsam Sterne, Vögel und Wolken auf ein blaues Tuch vor dem Altar. So entstand ein buntes Bild, welches zeigte: Gottes Himmel ist weit, schön und voller Leben und wir alle gehören dazu.

Nach dem Gottesdienst ging es nahtlos über zum Gemeindegelände, wo eine Spieleparcour auf die Kinder wartete. Es mussten verschiedene Stationen absolviert werden und als Belohnung wartete eine Süßigkeit auf die Kinder. So gab es z.B. eine Rädchenrennstrecke, Dosenwerfen und einen Holzklotz, in den ein Nagel eingeschlagen werden musste. Ein Teil des Parcours war die Feuerwehr, die mit einem Schnelleinsatzfahrzeug zur Waldbrandbekämpfung zu Gast war.  Außerdem gab es einen Stand mit Glitzertatoos, der stark frequentiert war. Der Handarbeitskreis bot kreative Handarbeiten an und für das leibliche Wohl war mit einem köstlichen Kuchenbuffet im Gemeindehaus und einem Hot Dog Stand gesorgt. Ein besonderes Highlight war die Jurte, die von den Pfadfindern aufgebaut wurde und in der die Kinder eine Fühl- und Riechstation durchlaufen und bei einem Memory viele Pfadfinderbegriffe kennenlernen konnten. Im Verlauf des Nachmittags begeisterte der Chor der Bürgermeister-Hardt-Schule die Gäste mit acht Liedern, die alle auswendig vorgetragen wurden und die Gruppe HIPHOP4KIDS performte fetzige Tanzeinlagen. Die Gäste genossen den herrlichen Sommertag bei selbst gemixten Cocktails aus der Cocktailbar in angenehmer Atmosphäre begleitet vom Akustik-Duo Gazebo Tree, das mit einer Mischung aus Folk, Blues und Pop das Publikum begeisterte.


Am 5.11.25 hat der Martinstreff die Spenden übergeben, die beim Altstadtfest durch den Verkauf von Kuchen und Kaffee zusammengekommen sind. Die Spenden gingen an die Helen-Keller-Schule in Rüsselsheim und an den Inselhof. Beide Einrichtungen kümmern sich um Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen.

Wer hätte vorher gedacht, dass wir so schönes Wetter am 27. September 2025 haben würden? Mit tatkräftiger Hilfe von Mitgliedern der URI-Gemeinde war der Herbst-Pflanztag wieder ein voller Erfolg. Unter der fachkundigen Leitung von Wolfgang Hörauf wurde fleißig Unkraut gerupft, gepflanzt und gereinigt. Vor dem Eingang des Martin Luther Hauses legten die Mitglieder der Uri Gemeinde eine neue Rasenfläche an. Sie schmückten sie mit bunten Heidekraut Stauden. Nach getaner Arbeit gab es einen freundlichen Plausch bei Suppe und Kuchen. Herzlichen Dank allen Mitarbeitenden!

Unverdrossen

Vom 24.10. bis zum 26.10. fand sich unser Kirchenvorstand wieder zur jährlichen Klausurtagung im freundlichen Niemöller-Haus in Arnoldshain ein, um wichtige Fragen zur Zukunft unserer Gemeinde zu erörtern. Wie die Gesamtkirche steht unsere Gemeinde vor großen Herausforderungen, und es müssen Entscheidungen getroffen werden, die manchmal auch wehtun. Gerade erst haben wir unsere Fusion vollzogen die sicher kein einfacher Weg war, und jetzt stehen wir vor sehr schwierigen Verhandlungen im Rahmen des zu bildenden Nachbarschaftsraums, in dem mehrere Gemeinden miteinander eng vernetzt werden sollen. Das alles ist nicht wirklich vergnügungssteuerpflichtig, aber zum einen werden die finanziellen Ressourcen immer schneller knapp und zum anderen, und das ist zurzeit das noch größere Problem, wird es immer schwieriger, Personal zu finden. Besonders Pfarrer und Pfarrerinnen gehen jetzt in großen Zahlen in Pension und wir haben kaum Nachwuchs. Deshalb werden wir in sogenannten „Verkündigungsteams“ künftig weiträumiger im Nachbarschaftsraum eingesetzt werden. Wo die Entwicklung hinführen wird, können wir uns an der katholischen Schwesterkirche anschauen, die uns in dieser Hinsicht ein – zwei Schritte voraus ist. Wirklich beeindrucken war, wie unverdrossen und harmonisch unser Kirchenvorstand sich all‘ den oft unangenehmen Fragestellungen gestellt hat und immer wieder nach guten Wegen für Kelsterbach gesucht hat und konkret ein lebendiges und buntes Gemeindeleben hier vor Ort geplant hat. So wurde der Veranstaltungsplan für das kommende Jahr wieder so vielfältig vorbereitet, dass er für alle Vorbereitenden sicher wieder an die Belastungsgrenze gehen wird. Wir danken jetzt schon all den Familien, die unsere Ehrenamtlichen für die Arbeit in unserer Gemeinde freigeben, denn es ist wirklich sehr viel Freizeit, die für Gemeindefeste, Konzerte, Pflege der Gebäude und Grundflächen, für Gottesdienste und Gemeindegruppen geopfert wird. Dazu immer wieder Sitzungen und Besprechungen im Dekanatsraum, weil neue Verordnungen kommen, sich Organisationsformen ändern und die Arbeit insgesamt auf immer weniger Schultern verteilt werden muss. Ich wünsche unserem Kirchenvorstand weiterhin viel Geduld, Kraft und Gottes Segen für alles, was kommt, denn es wird einerseits herausfordernd, aber hoffentlich andererseits immer wieder auch beglückend bleiben.