Aktuelles und Veranstaltungen 2025
 

Am 5.11.25 hat der Martinstreff die Spenden übergeben, die beim Altstadtfest durch den Verkauf von Kuchen und Kaffee zusammengekommen sind. Die Spenden gingen an die Helen-Keller-Schule in Rüsselsheim und an den Inselhof. Beide Einrichtungen kümmern sich um Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen.

Wer hätte vorher gedacht, dass wir so schönes Wetter am 27. September 2025 haben würden? Mit tatkräftiger Hilfe von Mitgliedern der URI-Gemeinde war der Herbst-Pflanztag wieder ein voller Erfolg. Unter der fachkundigen Leitung von Wolfgang Hörauf wurde fleißig Unkraut gerupft, gepflanzt und gereinigt. Vor dem Eingang des Martin Luther Hauses legten die Mitglieder der Uri Gemeinde eine neue Rasenfläche an. Sie schmückten sie mit bunten Heidekraut Stauden. Nach getaner Arbeit gab es einen freundlichen Plausch bei Suppe und Kuchen. Herzlichen Dank allen Mitarbeitenden!

Unverdrossen

Vom 24.10. bis zum 26.10. fand sich unser Kirchenvorstand wieder zur jährlichen Klausurtagung im freundlichen Niemöller-Haus in Arnoldshain ein, um wichtige Fragen zur Zukunft unserer Gemeinde zu erörtern. Wie die Gesamtkirche steht unsere Gemeinde vor großen Herausforderungen, und es müssen Entscheidungen getroffen werden, die manchmal auch wehtun. Gerade erst haben wir unsere Fusion vollzogen die sicher kein einfacher Weg war, und jetzt stehen wir vor sehr schwierigen Verhandlungen im Rahmen des zu bildenden Nachbarschaftsraums, in dem mehrere Gemeinden miteinander eng vernetzt werden sollen. Das alles ist nicht wirklich vergnügungssteuerpflichtig, aber zum einen werden die finanziellen Ressourcen immer schneller knapp und zum anderen, und das ist zurzeit das noch größere Problem, wird es immer schwieriger, Personal zu finden. Besonders Pfarrer und Pfarrerinnen gehen jetzt in großen Zahlen in Pension und wir haben kaum Nachwuchs. Deshalb werden wir in sogenannten „Verkündigungsteams“ künftig weiträumiger im Nachbarschaftsraum eingesetzt werden. Wo die Entwicklung hinführen wird, können wir uns an der katholischen Schwesterkirche anschauen, die uns in dieser Hinsicht ein – zwei Schritte voraus ist. Wirklich beeindrucken war, wie unverdrossen und harmonisch unser Kirchenvorstand sich all‘ den oft unangenehmen Fragestellungen gestellt hat und immer wieder nach guten Wegen für Kelsterbach gesucht hat und konkret ein lebendiges und buntes Gemeindeleben hier vor Ort geplant hat. So wurde der Veranstaltungsplan für das kommende Jahr wieder so vielfältig vorbereitet, dass er für alle Vorbereitenden sicher wieder an die Belastungsgrenze gehen wird. Wir danken jetzt schon all den Familien, die unsere Ehrenamtlichen für die Arbeit in unserer Gemeinde freigeben, denn es ist wirklich sehr viel Freizeit, die für Gemeindefeste, Konzerte, Pflege der Gebäude und Grundflächen, für Gottesdienste und Gemeindegruppen geopfert wird. Dazu immer wieder Sitzungen und Besprechungen im Dekanatsraum, weil neue Verordnungen kommen, sich Organisationsformen ändern und die Arbeit insgesamt auf immer weniger Schultern verteilt werden muss. Ich wünsche unserem Kirchenvorstand weiterhin viel Geduld, Kraft und Gottes Segen für alles, was kommt, denn es wird einerseits herausfordernd, aber hoffentlich andererseits immer wieder auch beglückend bleiben.