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„Der Pfarrer empfiehlt“: Diesmal sehr vornehm!
Wenn man alte Darstellungen von himmlischer Musik betrachtet fällt auf: Es sind fast immer Geigen, die beteiligt sind. Und natürlich hängt der Himmel „voller Geigen“, wenn wir richtig verliebt sind. Und Streichinstrumente vor allem natürlich das Cello ( ;-) ) haben eine besonders enge Verwandtschaft im Klang zur menschlichen Stimme. Für Komponist*innen galt und gilt: Werke für Streichquartette bildeten immer die „Hohe Schule“ der Kompositionskunst. „Reine Musik“ ohne irgendwelche effekthascherischen Klänge durch die Beifügung von alternativen Instrumenten war und ist gefragt. Schon allein deshalb ist Musik von Streichquartetten ganz besondere Musik. Dazu gesellt sich aber noch ein anderer Effekt: Da Streichinstrumente (im Gegensatz zu anderen Saiteninstrumenten wie Gitarre, Gambe) keine „Bünde“ haben, können, wenn die Instrumentalist*innen das beherrschen (sehr sehr schwer, man übt das stundenlang über Jahre sein ganzes Leben lang..) die Töne absolut sauber und rein gespielt (intoniert) werden, sauberer, als wir das auch etwa vom Klavier gewohnt sind. Und weil das so ist, gönnen wir uns am 26. Mai ein Konzert mit Streichquartett:
26. Mai, 19:00 Uhr in der Christuskirche, Albert-Schweitzer-Straße 30
Es wird Haydn (natürlich, er hat’s „erfunden“), Mendelssohn (wundervolle Melodien) und Ligeti geben (herausfordernd, wird aber erklärt J) geboten.
Und zwar durch das „Rubus Quartett“, ein junges hervorragendes Quartett, das im Jahr 2024 gegründet wurde und seinen Sitz in Frankfurt hat. Die Musikerinnen (Carolin Grün, Violine; Hannah Kim, Violine; Franziska Hügel, Viola und Julika Hasler, Violoncello) sind Stipendiatinnen der Akademie des hr-Sinfonieorchesters und konzertierten zum Beispiel im Hessischen Landtag. Falls Sie noch nie Gelegenheit hatten, dem himmlischen Klang eines guten Streichquartetts zu lauschen: Nehmen Sie diese Gelegenheit unbedingt wahr, wenn es in Kelsterbach wieder einmal heißt: Der Pfarrer empfiehlt!
Gemeindeversammlung und Neujahrsempfang 1.02.2026
Etwa 60 interessierte Besucherinnen und Besucher hatten sich am vergangenen Sonntag zum Neujahrsempfang der Evangelischen Kirchengemeinde Kelsterbach eingefunden.
Nach einem Gottesdienst in der Christuskirche, der vom Kirchenchor musikalisch gestaltet wurde, wechselten die Gäste in das Gemeindehaus. Dort erwartete sie eine bunt gestaltete Präsentation über das vergangene Jahr. Die Gemeinde konnte auf ein ereignisreiches Jahr mit besonderen Gottesdiensten und vielen Veranstaltungen zurückblicken. Der Weihnachtsmarkt des letzten Jahres wurde zu Gunsten des Vereins Tröstende Pfoten Therapiebegleithunde für Deutschland e.V. aus Flörsheim veranstaltet. Frau Daniela Wiegand war stellvertretend anwesend und nahm einen Scheck in Höhe 3.458 Euro in Empfang. Außerdem erhielt sie eine weitere Spende von 500 Euro, die aus Verkäufen des Handarbeitskreises resultierte. Nicht nur diese Veranstaltung war ein großer Erfolg. Die Martinsschrauber, die sich in ihrem Repaircafé um defekte Haushalts- und Kleinstgeräte kümmern, überraschten mit einer Spende in Höhe von 600 Euro für die Kinder- und Jugendarbeit.
Im Anschluss an die Präsentation wurden die Gäste über das Gemeindeleben in Zahlen und Fakten informiert. Wie in den meisten Kirchengemeinden ist es auch in Kelsterbach so, dass die Gemeinschaft mit schwindenden Mitteln im finanziellen und personellen Bereich zu kämpfen hat. Trotzdem sind die Beteiligten überzeugt, den Menschen vor Ort wieder ein buntes und abwechslungsreiches Gemeindeleben bieten zu können.












